Fontane i Mohr
Fontane i Mohr
Ojciec Teodora Fontane był świnoujskim aptekarzem i stąd przyszły pisarz niemiecki, spędził znaczna część swych dziecięcych lat w tym mieście. W swej powieści „Moje dziecięce lata”  ( Meine Kinderjahre ) zawarł on bardzo ciekawy i dokładny opis miasta. Także to, że bohaterka jego innej powieści, Effi Briest zamieszkiwała w domu landrata Fleminga a kapitan Crampas miał swój dom naprzeciw domu burmistrza, wiadomym jest znawcom literatury. Dzisiaj, na budynku, tam gdzie stała niegdyś apteka Fontany, umieszczona została upamiętniająca go tablica. Inicjatorem tego przedsięwzięcia był dr Józef Pluciński ( na zdjęciu stojacy obok tablicy). Tablica umiejsowiona została na domu przy dawnym „Małym Rynku” w pobliżu kościoła Chrystusa Króla. Przy tym samym placu znajduje się też poczta.W jednej ze znanych niegdyś w Świnoujściu balladzie o strasznej zbrodni znajdowało się zdanie : „ Mohr - człowiek godnego stanu, był przez ludzi szanowany, swą pomyślnośc w karty przegrał” i dalej słowa jego współoskarżonej małżonki: „ Mohr ! Musimy rano wstać aby mordu dokonać” We wspomnieniowej powieści Teodora Fontane znajdujemy także opis sprawy mordercy Mohr’a i jego żony, przy egzekucji których, ważną rolę odgrywał też ojciec pisarza, aptekarz Louis Fontane.Das Lied von dem Mörderpaar Mohr und seiner Ehefrau
Sechzehn Verse will ich dichten  von zwei großen Bösewichten,  eine Frau mit ihrem Mann, die einen großen Mord begann.
Mohr, ein Mann in gutem Stande, lebt am Swinemünder Strande, ward als Handelsmann geehrt, bis das Spiel sein Glück zerstört.
Um halb zehn weckt ihn sein Weib: Mohr, sei stark an Seel und Leib, wolltest ja den Mord begehn, laß uns beide schnell aufstehn.
Er schickt erst das Mädchen fort, sagt, der Wein liegt noch am Bord; dann vergießt mit Tigerwuth, er der Alten schuldlos Blut.
Schleift sie fort im schnellen Lauf; lauert nun dem Mädchen auf. diese tritt kaum in die Thür, sticht er auch schon los auf ihr.
Doch das Mädchen voller Kraft, wehrt sich lang bis sie erschlafft, und den ganzen Leib voll Wunden, und die Finger abgeschunden.
Nun fängt er erst an zu rauben, geht das ganze Haus durchschnauben; auf den Hof kommt er zurück, wo die Leiche er erblickt.
Nun ihr sollt mich nicht verrathen, doch das Mädchen hat noch Athem; Mohr gibt ihr noch einen Stich, denn das Mädchen stirbt noch nicht.
Doch er sagt: sie hat genug, Mohr, das Ding das geht nicht klug, willst du nicht, so muß doch ich, geben ihr den Todesstich
Dieses Weib, das schwanger war, wußte nicht, wen sie gebar, fürchte Gott und lebe recht, heißt das Kind des Mordgeschlechts.
Jetzt sitzt er in schweren Ketten, kann nicht knöcheln, kann nicht wetten, schwört sogar von Gott sich los, und verflucht den Mutterschooß.
Will der Priester ihn besuchen, fängt er gräßlich an zu fluchen,  und verlachet Gottes Wort, bis der Geistliche muß fort.
Gottes Wort wird ihm gegeben, doch der Bösewicht stößt neben sie in seine Bretterwand, paukt zur Lust mit Ketten dran.
Seine Frau hingegen betet, glaubt an Gott und seufzt und fleht, er stets nur die Wahrheit lügt, doch sein Lügen ist besiegt.
Seine Frau hat eingestanden, trägt ganz ruhig ihre Banden, frägt den Pfarrer, ob sie kann bitten für den bösen Mann.
Beide sitzen jetzt in Ketten, und ich will mein Leben wetten, beide werden abgethan; doch sein Weib gehet voran  
Colberg, gedruckt bei C.F. Post.       (Quelle . Neue Deutsche Literatur, H.6./01 S.124-13)